TeKshift GmbH ausgezeichnet von der Europäischen Kommission mit FP7 Grant

Die Europäische Kommission hat TeKshift GmbH mit einer Finanzierung ausgezeichnet. Es ist die Auszeichnung für die gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Rahmen eines Konsortiums von Hochschuleinrichtung und Unternehmen. Dieser neuer FP7 Forschungszuschuss beträgt 2,2 Mio. Euro und unterstützt die Entwicklung neuer Reluktanzmotoren Technologie. Diese neue Technologie ist frei von seltenen Erdmetallen, die in der Automobilindustrie angewendet werden. Das Projekt ARMEVA (Advanced Reluctance Motors for Electric Vehicle Applications) startete im November 2013 und wird voraussichtlich 30 Monate laufen.

 

ARMEVA steht für das erste Langzeitprojekt, für das TeKshift GmbH die Finanzierung im hart umkämpften Auswahlverfahren der Europäischen Kommission erhalten hat.  Die Europäische Kommission gibt mit dieser Finanzierung TeKshift GmbH eine einzigartige Gelegenheit seine Kompetenzen und Enwicklungsprozesse in einer weltklassigen Umgebung zu nutzen.

Die anderen Mitglieder des Konsortiums sind:

  • PUNCH POWERTRAIN NV - Belgien
  • PRODRIVE BV - Niederlande
  • LMS Imagine - Frankreich
  • LMS INTERNATIONAL BV - Niederlande
  • UNIVERSITATEA TEHNICA CLUJ-NAPOCA – Rumänien
  • TECHNISCHE UNIVERSITEIT EINDHOVEN – Niederland

 

Das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm

FP7 steht für das siebte Rahmenprogramm der Europäischen Gemeinschaft für Forschung und technologische Entwicklung (Seventh Framework Programme for Research and Technological Development). Es ist das Hauptinstrument der EU zur Finanzierung von Forschung in Europa für den Zeitraum von 2007 bis 2013. Das Budget der Europäischen Kommission für den Zeitraum von sieben Jahren beträgt 50,5 Milliarden Euro. FP7 unterstützt die Forschung in ausgewählten Schwerpunktbereichen - mit dem Ziel die wissenschaftlichen und technologischen Grundlagen der Industrie der Gemeinschaft zu stärken und die Entwicklung ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit zu fördern so wie alle Forschungsmaßnahmen zu unterstützen, die für erforderlich gehalten werden. Im Vordergrund steht dabei die Schaffung eines Europäischen Forschungsraums durch eine verstärkte und effizientere Bündelung europäischer Forschungsanstrengungen und -kapazitäten. Weitere Informationen über das FP7 finden Sie unter: http://cordis.europa.eu/fp7/home_en.html

 

Das ARMEVA Projekt

ARMEVA ist die Abkürzung für Advanced Reluctance Motors for Electric Vahicle Applications - fortschrittliche Reluktanzmotoren für Anwendungen in Elektrofahrzeugen. Um die Einführung von Elektrofahrzeugen im großen Rahmen zu ermöglichen, wird eine neue Generation von elektrischen Antriebssystemen benötigt, um die Abhängigkeit von seltenen Erdmetallen zu verringern. Gleichzeitig wird die Energieeffizienz und die Leistungsdichte verbessert, die Betriebe gesichert und die Herstellungs- / Recyclingkosten gesenkt. ARMEVA wird eine neue Generation von fortschrittlichen Reluktanzmotoren entwickeln, frei von seltenen Erdmetallen.

Das Ziel von ARMEVA ist das Erreichen einer ähnlichen Leistungsdichte und NVH-Leistung (noise, vibration und harshness) wie bei Permanentmagnetmotoren in Elektrofahrzeugen und das bei geringen Kosten. Der Schwerpunkt liegt auf variablen Reluktanz-Synchronmotoren, geschaltenen Reluktanzmotoren und DC-Exited Flux-Switching Motoren (DCEFSM). Das waren die vielversprechenden Themen der bisherigen Forschung des Konsortiums. Die wissenschaftlichen Ziele des ARMEVA Projektes sind: (i) Entwicklung von Multiphysics Simulationsmodellen für fortgeschrittene Reluktanzmotoren; (ii) die vergleichbare Bewertung, um eine optimale Motortopologie für zukünftige Elektromotoren zu wählen; (iii) Entwicklung eines integrierten elektrischen Antriebssystems auf der Grundlage fortschrittlicher Reluktanzmotor-Technologie und kundenspezifischer Leistungselektronik.

Mehr Information über ARMEVA finden Sie unter: http://cordis.europa.eu/projects/rcn/110867_en.html

 

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